Künstlerportraits der 20er Jahre

Jede Epoche formt den Blick auf den Menschen aufs Neue. Nach der Kunstfotografie um 1900 ändert sich der Blick in radikaler Weise. Das Ziel damals war, die sehr malerische Bildsprache hinter sich zu lassen und die Eigenwertigkeit des Mediums zu betonen. Wie dieser Weg beschritten wurde und welche Gestaltungselemente des Mediums, also der Fotografie, auf neue Weise eingesetzt werden, ist das Thema dieses Workshops.
Ein Stilmittel, welches durch die Fotografie in besonderer Weise kreativ genutzt werden konnte, ist die (inszenierte) tiefe Nachdenklichkeit des Künstlers. Gleichzeitig strahlen diese Porträts eine große Ruhe und Würde aus, die den Betrachter heute genauso fasziniert wie in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Der Workshop findet im Künstleratelier vom Architekten Hans-Jürgen Greve in Köln statt. Er ist besonders durch die Entwicklung des Offenen Bücherschrankes zu einem Stadtmöbel bekannt geworden. In seinem Atelier werden mit einem Model und mit Hans-Jürgen Greve die Porträts inszeniert und Stilgerecht ausgeleuchtet. An Bildbeispielen führender Vertreter dieser neuen Fotografierichtung wird der Wandel und die Wirkung der Bildsprache erläutert und in der Praxis umgesetzt. Tipps zur epochetypischen Nachbearbeitung der Porträts mit digitalen Mitteln werden vorgestellt.

min. Teilnehmerzahl: 4

max. Teilnehmerzahl: 8

Termine:
  • 11.09.2016 11:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Kosten: 99 € (inkl. erm. photokina-Eintritt)
Trainer: Joachim Clüsserath

Weiterführende Links:
http://www.fotostudio-cluesserath.de/

Adresse:
Atelier Hans-Jürgen Greve
Wachsfabrik
Industriestraße 170, 50999 Köln

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Reservierungs-Formular: